Historie

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Wissenswertes zur Historie der Stiftung

Am 20. August 1987 unterschrieb Werner Richard die Gründungssatzung und übertrug einen Teil seines Vermögens auf eine Stiftung, die an seinen Schwiegervater, den Unternehmer Dr. Carl Dörken erinnern sollte. Die Zustimmung der Dörken-Mitgesellschafter zur Übertragung seiner Anteile schuf die wirtschaftliche Basis für die Stiftungsarbeit.

Werner Richard wurde am 30.05.1916 in Hagen geboren. Die gemeinsame Neigung zur Musik führte zur Ehe mit Margarete Dörken, der Tochter des Mitgründers der Dörken-Firmen. Die Ehe blieb kinderlos. So reifte in Werner Richard nach dem frühen Tod seiner Frau im Jahre 1973 der Entschluß, das ererbte und ersparte Vermögen gemeinnützigen Zwecken zu widmen.

Dr. Carl Dörken (1861 – 1931) hat sich neben seiner unternehmerischen Aufbauleistung auch als Förderer von Jugend und Sport ausgezeichnet. Ihm wurde 1926 der Ehrenbrief der Turnerschaft verliehen.

Der plötzliche Tod Werner Richards am 27.12.1987 verhinderte, dass er selbst die staatliche Anerkennung seiner Stiftung noch erlebte.

Die Stiftung aber lebt. Kuratorium und Vorstand sehen ihre Arbeit im Dienste des Vermächtnisses eines Mannes, der über den Tod hinaus Zeichen setzen wollte. Sie bemühen sich, die Mittel in seinem Sinne einzusetzen, damit Talente eine Chance haben und die Werte der Heimat auch für spätere Generationen erhalten bleiben.