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Wissenschaftsförderung

Medizin, Promotionsstipendien,
Lehrstuhl für Phänomenologie der Musik

 

Das Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke suchte neue Wege in der Behandlung der Patienten und in der Krankenhausorganisation und wurde so zur Keimzelle der ersten privaten Hochschule Deutschlands, der Universität Witten/Herdecke. So lag es nahe, die Förderung der Wissenschaften im Wesentlichen auf diese Universität zu konzentrieren.

Entscheidende Starthilfe gab die Stiftung beim Aufbau des Instituts für Musiktherapie, das einen seinerzeit kaum bekannten Ansatz beim Zugang zu komatösen oder autistischen Patienten verfolgte. Promotionsstipendien und Projektzuschüsse halfen dem Institut über viele Jahre.

Der Schwerpunkt bei bis zu 5 jährlich gegebenen Promotionsstipendien lag bei Themen, die in der konventionellen Medizin nur am Rande oder gar nicht verfolgt wurden. Gerade alternativen Methoden in der Medizin, gerade auch in der Naturmedizin, sollten so Chancen für eine neue Erkenntnis eröffnet werden.

Neben der Medizin wurde als zweiter Schwerpunkt das „studium fundamentale“ an der Universität über mehr als 10 Jahre gefördert. Vorlesungen des “studium fundamentale“ sind Pflichtveranstaltungen für alle Studenten. So bot sich hier eine ideale Gelegenheit, den kulturellen Förderauftrag der Stiftung mit der Wissenschaftsförderung zu verbinden.

Fünf Jahre lang wurde der Lehrstuhl für „Kunstwissenschaft, Ästhetik und Kunstvermittlung“ unterstützt. Seit 2004 trägt die Stiftung den Werner Richard – Dr. Carl Dörken Lehrstuhl für Phänomenologie der Musik, zunächst für fünf Jahre. Hier sollen alle Erscheinungsformen der Musik untersucht und deren Wirkung auf den Hörer erforscht werden, nicht nur für die klassische, europäische Musik, sondern auch für die Musik fremder Kulturen und für zeitgenössische Musik.