Jazz und Weltmusik im Werner Richard Saal
Jazz hat sich im Bewusstsein der Musiker immer mehr gewandelt, die Musiker spielen nicht mehr Jazz, sie musizieren mit Jazz.
Mit offenem Horizont gehen die Musiker neue Wege und schaffen neue Stile, zusammengehalten vom Begriff der Improvisation. Mit dieser Reihe möchten wir für den Jazz werben und eine größere Aufgeschlossenheit für diese vielseitige Sparte der Musik finden; eine Sparte, die sich locker und unspezifisch aller musikalischen Stile bedient. Eröffnen Sie mit uns gemeinsam die Jazzsaison mit der Gruppe „Jazzkantine“: Freitag, den 17. September 2010, 20 Uhr.
In der Weltmusikreihe finden sich sämtliche Sounds, Musikstile und Kulturen wieder. Es finden sich Musiker aus aller Welt zusammen. Die Weltmusik ist mal traditionell und dann wieder ganz modern. Ebenso wie im Jazz vermischen sich oftmals die verschiedenen Musikstile, die von den Musikern aus aller Welt mit in das Konzertprogramm einfließen. Freuen Sie sich schon jetzt auf das Eröffnungskonzert der „Los Paperboys“ am 3. Oktober 2010, 19 Uhr.
In der Saison 2010-2011 sind die Konzertreihen wie gewohnt
außergewöhnlich abwechslungsreich und bieten dem Konzertpublikum immer wieder großartige Eindrücke in die
Welt der Musik.
Was ist eigentlich Jazz?
Seit über 100 Jahren gibt es ihn – und er scheint heute lebendiger zu sein als je zuvor. Eine Erklärung dafür ist sicherlich, daß die einst starren Definitionen traditioneller Jazz-Kritiker vom musikalischen Wandel überrollt wurden.
Jazz definiert sich heute vielschichtiger, kennt keine Grenzen und entwickelt sich zu einer „Weltmusik“, die von avantgarde bis zur Dancemusic reicht – und sich trotzdem als Jazz bezeichnet. Man verbindet immer mehr verschiedene Sounds und Kulturen zu einem neuen Ganzen, einer neuen Weltmusik. Der Spagat zwischen Blues, Rock, Pop, Hip-Hop, Dance, Folk oder lateinamerikanischen Rhythmen wird immer salonfähiger.
Jazz ist im Gegensatz zu populären Musikformen eine andere
Art sich auszudrücken.






