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Werner Richard 1916-05-30 1987-12-27
Auris Quintett
Aus der Veranstaltungsreihe:
Veranstaltungsbeginn:
08.10.2017 Beginn um 19:00 (Noch 15 Tage)

Das Auris Quintett ist ein HolzQuintett und gründete sich 2013 aus jungen, motivierten Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln um Bläserkammermusik zu spielen. Die Mitglieder des Quintetts stammen  aus Portugal, Spanien, den USA, Japan und Deutschland. Der Name des Ensembles kommt  aus dem Lateinischen und bedeutet „Gehörsinn“ oder „Zuhörer“.

Eine rege Konzerttätigkeit verbindet das Auris Quintett  mit der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. So erhielten die Musiker bereits Gelegenheit intensiv mit dem Ma´alot Quintett kammermusikalisch zusammen zu  arbeiten. 2016 wurde das Ensemble in die Förderung der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen. Alle Mitglieder des Auris Quintetts sind Preisträger wichtiger Wettbewerbe und Mitglieder in namhaften Orchestern und können auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken.

Der portugiesische Oboist Christopher Koppitz, 1993 geboren, hat von 2002 bis 2010 an der Musikschule “Nossa Senhora do Cabo” in Lissabon bei  Prof. Francisco Luís Vieira Oboe studiert. 

Seit 2010 studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz  Köln in der Klasse von Prof. Christian Wetzel. 2015 gewann Christopher den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim „Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb“. Er ist Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie sowie im Gustav Mahler Jugend Orchester. Zurzeit ist er als Akademist in der „Sächsischen Staatskapelle Dresden“ tätig.

Federico Kurtz wurde 1989 in Badajoz (Spanien) geboren. Mit acht Jahren begann er seine

musikalische Ausbildung im Fach Klarinette. Ab 2008 studierte er bei Prof. José Luis Estellés und Anthony Pay und schloss 2012 sein Diplom mit summa cum laude ab. Zurzeit studiert er in der Klasse von Prof. Ralph Manno an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bereitet sich auf das Konzertexamen vor.  Er war Mitglied des Orchesters des Schleswig-Holstein Musik Festivals und spielt regelmäßig als Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie unter namhaften Dirigenten. Er gewann u. a. 2008 den 1. Preis beim „VII. Wettbewerbs für junge Musiker aus Extremadura“  (Spanien) und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Martin Fröst und Johannes Peitz. Seit 2015 ist er Stipendiat der Stock Stiftung.

Edwin Reinhard Rist wurde 1988 in New York City geboren und begann 2007 sein Flötenstudium an der der Royal Academy of Music in London bei Prof. Michael Cox und Karen Jones. Derzeit studiert er bei Prof. David Smeyers und Prof. Robert Winn an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Edwin ist seit 2015 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und sammelte Orchestererfahrung u.a. mit dem Azalea Contemporary Music Orchestra und dem Orion Symphony Orchestra. Solistische und kammermusikalische Tätigkeiten führten ihn bereits nach Serbien, Japan und England. Mit seinem Flötenquartett konzertiert er in Deutschland.

Ujeong Kim wurde 1991 in Japan geboren, besitzt aber die südkoreanische Staatsbürgerschaft. Von 2007 bis 2010 erhielt er Fagottunterricht bei Kazuhiro Yamamoto, später auch bei Kazusa Mizutani an der „Rakunan High School“.  2010 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Georg Klütsch und Valentino Zucchiatti. 2012 gewann er den ersten Preis beim  60. Hochschulwettbewerb im Fach Bläserensemble. Ujeong ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und spielte 2013 als 1. Fagottist bei der Sommer Oper Bamberg. Von 2014 bis 2015 hatte er einen Zeitvertrag als Substitut am Solofagott beim WDR Rundfunkorchester. Zurzeit ist Ujeong Akademist der Düsseldorfer Symphoniker.

Rosa Salomé Schell  wurde 1993 in Deutschland geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Fach Horn im Alter von 10 Jahren. Bereits 2008 wurde sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Wolfgang Wipfler, später bei Prof. Wolfgang Gaag. Von 2012 bis 2014 studierte sie an der Musikhochschule Trossingen in der Klasse von Prof. Zempleni und wechselte anschließend nach Köln an die Hochschule für Musik und Tanz zu Prof. Paul van Zelm. Sie gewann 2009 einen zweiten Preis auf Bundesebene beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und erhielt 2013 ein Stipendium von Promos DAAD für Fachkurse im Ausland.  Rosa Salomé  war langjähriges Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Hessen. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Marie-Luise Neunecker und André Cazalet. Seit 2014 spielt sie regelmäßig mit dem Folkwang Kammerorchester Essen zusammen. 2015/2016 war sie  beim Gürzenich-Orchester und beim WDR Funkhausorchester beschäftigt.

 

 

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 - 1791)

  Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ KV 620
(bearbeitet von Joachim Linckelmann)
Maurice Ravel
(1875 - 1937)

  Le Tombeau de Couperin
(bearbeitet von Mason Jones)
Franz Danzi
(1763 - 1826)

  Quintett g-moll op. 56 Nr. 2
*****

   
Samuel Barber
(1910 - 1981)

  Summer Music op. 31
Henri Tomasi
(1901 - 1971)

  Cinq Danses Profanes et Sacrées
Astor Piazzolla
(1921 - 1992)

  Estaciones Portenas
(bearbeitet von Ulf-Guido Schäfer)
Auris Quintett
Christopher Koppitz, Oboe
Federico Kurtz, Klarinette
Edwin Reinhard Rist, Flöte
Ujeong Kim, Fagott
Rosa Salomé Schell, Horn