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Víkingur Ólafsson und István Várdai

Víkingur Ólafsson und István Várdai (Abo)

Aus der Veranstaltungsreihe:
Veranstaltungsbeginn:
29.04.2018 Beginn um 19:00 (Noch 66 Tage)
Víkingur Ólafsson
István Várdai

Leidenschaftliche Musikalität, explosive Virtuosität und intellektuelle Neugier – diese ungewöhnliche Kombination zeichnet den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson aus, der in seinem Heimatland alle bedeutenden Preise erhalten hat, darunter viermal die Auszeichnung als »Musiker des Jahres« der isländischen Musikpreise sowie den Icelandic Optimism Prize. 

Zu Ólafssons Verpflichtungen in der Saison 2016/17 gehören Auftritte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Esa-Pekka Salonen, eine Tournee mit dem Orkester Norden und Lawrence Foster sowie Konzerte mit dem Iceland Symphony Orchestra unter Yan Pascal Tortelier und dem MDR Sinfonieorchester unter Kristjan Järvi. Mit Recitals debütiert er im Wiener Konzerthaus, im Konzerthaus Berlin und in der Elbphilharmonie Hamburg sowie in Leipzig und beim Musikfestival Istanbul. Im Februar 2016 hat er die Nachfolge von Martin Fröst als Künstlerischer Leiter des Vinterfest in Schweden angetreten, eine Position, die er ebenfalls bei dem 2012 von ihm gegründeten, preisgekrönten Festival Reykjavík Midsummer Music innehat. 

Víkingur Ólafsson hat bislang fünf Klavierkonzerte von verschiedenen jungen Komponisten uraufgeführt. Er hat mit Komponisten wie Philip Glass, Mark Simpson und Daníel Bjarnason zusammengearbeitet ebenso wie mit Künstlern anderer Disziplinen, so z.B. mit dem Bildhauer und Konzeptkünstler Roman Signer, dem Animations- und Medienkünstler Lillevan oder dem Digitalkünstler Yann Malka. Er ist bei zahlreichen Festivals aufgetreten wie dem Busoni-Festival und dem Transart Festival (beide Bozen), dem MITO SettembreMusica (Mailand) und dem Nordic Cool (Washington DC) und zu seinen musikalischen Partnern gehörten die Violinisten Sayaka Shoji und Pekka Kuusisto, der Cellist István Várdai, der Klarinettist Martin Fröst und die Sängerin Björk.

Neben seiner Arbeit im Konzertsaal ist Ólafsson auch mit anderen innovativen Musikprojekten beschäftigt, so z.B. mit der 2013/14 für den staatlichen isländischen Rundfunk produzierten Fernsehserie Útúrdúr (Außergewöhnlich), in der es um klassische Musik geht und die vom Publikum und Kritikern begeistert aufgenommen wurde. 

2009 gründete Ólafsson sein eigenes Schallplattenlabel, Dirrindí, auf dem er bisher drei Alben herausgebracht hat. Die beiden ersten waren Solo-Alben: Debut, das laut EPTA Journal »ungewöhnliche Sensibilität und Reife« zeigt, und Bach/Chopin, das Piano News lobte: »ein Riesentalent … man muss sich diesen jungen Pianisten einfach anhören«. Das dritte Album (CD + DVD), Schuberts »Winterreise« mit dem Bassisten Kristinn Sigmundsson, wurde bei den isländischen Musikpreisen 2012 zum »Album des Jahres« gewählt. 2015 steuerte Ólafsson drei Stücke zu Deutsche Grammophons Stravinsky-Gesamtausgabe bei.

Víkingur Ólafsson wuchs in Island auf, wo er bei Erla Stefánsdóttir und Peter Máté studierte. An der Juilliard School of Music, die er 2008 mit seinem Master-Diplom abschloss, war er Schüler von Jerome Lowenthal und Robert McDonald.

 

Geboren 1985 in Pécs (Ungarn), wurde István Várdai im Alter von zwölf Jahren an der Franz Liszt Musikakademie Budapest in die Klasse der „außergewöhnlich Begabten" von 

Prof. László Mezö aufgenommen. 2005 wechselte er zu Reinhard Latzko an die Wiener Musikakademie. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von Natalia Gutman, János Starker und Natalia Shakhovskaja. 2010 wurde ihm während der Cello Meisterkurse der Kronberg Academy das Boris Pergamenschikow Stipendium zugesprochen.

István Várdai ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bereits drei Mal gewann er den Internationalen David Popper Musikwettbewerb Budapest (2000, 2003, 2004). 2006 erhielt er einen Spezialpreis beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin sowie den ersten Preis des Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach (Österreich). Außerdem ist er Preisträger des Internationalen Tchaikovsky Wettbewerbs 2007 sowie des Internationalen Musikwettbewerbs Genf 2008. István Várdais Debüt-CD, für die er Elgars Cellokonzert, Prokofievs Sonate und Janá?eks Pohádka mit dem Orchestre de Chambre de Genève unter der Leitung von Simon Gaudenz aufgenommen hat, erschien im Oktober 2009 (Nascor). 2010 nahm er das Cellokonzert C-Dur von Johann Baptist Vanhal mit der Camerata Schweiz unter der Leitung von Howard Griffith auf und 2013 spielte er für eine Aufnahme mit Walter Delahunt verschiedene Variationen ein.

Seit seinem Orchesterdebüt 1998 in Den Haag trat István Várdai mit international renommierten Orchestern auf. Er arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Howard Griffith, Zoltán Kocsis, Josep Pons, Nicolás Pasquet, Gábor Takács-Nagy, Marcus Bosch, Roman Kofman und Simon Gaudenz zusammen. 2010 wirkte István Várdai bei Chamber Music Connects the World als Kammermusikpartner von Gidon Kremer, Tatjana Grindenko, Yuri Bashmet und András Schiff mit. Von 2010 bis 2013 studierte er als Junger Solist an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wurde ermöglicht durch das Gerlinde Haber-Schaefer-Stipendium. Seit Oktober 2013 ist er Lehrbeauftragter an der Kronberg Academy und künstlerischer Leiter des Emanuel Feuermann Konservatoriums.  István Várdai spielt ein Montagnana Cello aus dem Jahre 1720 und das legendäre „Ex Du Pre-Harrell“ Stradivarius von 1673. 


Programm:

Béla Bartók
(1881 - 1945)
  Rhapsody Nr. 1 für Violoncello und Klavier BB 94c (Sz88)
Johannes Brahms
(1833 - 1897)
  Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-moll op.38
*****
   
Zoltan Kodály
(1882 - 1967)
  Sonatina für Violoncello und Klavier
Ludwig van Beethoven
(1770 - 1827)
  Sonate Nr.5 für Violoncello und Klavier D- Dur op.102 Nr.2
Víkingur Ólafsson, Klavier
István Várdai, Violoncello