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Werner Richard Saal
Wetterstraße 60, Herdecke, +49233063295, Nordrhein-Westfalen, DE
Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung stiftung@doerken.de 1987-08-20
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Werner Richard 1916-05-30 1987-12-27
Herdecke feiert 30-jähriges Bestehen der Kulturstiftung

Herdecke feiert 30-jähriges Bestehen der Kulturstiftung

Aus der Veranstaltungsreihe:
Veranstaltungsbeginn:
17.09.2018
Bereits am Samstagabend liest der österreichische Schauspieler Fritz Karl im Werner Richard Saal beim Festwochenende. Foto: Jens Pommerenke / airpicture.de
Mit Feuereifer stürzen sich die Kinder in die Arbeit. Sie sind zu Besuch in der Dr. Carl-Dörken-Galerie und zeigen, wie sie sich Hundertwasser vorstellen. Foto: Jens Pommerenke / airpicture.de

Artikel der Westfalenpost vom 26. November 2018

Herdecke.   Kunst, Lesung und Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen: Für jeden Kulturliebhaber ist etwas beim Festwochenende dabei.

 

Musikalisch und im Bereich der bildenden Kunst ist die Werner-Richard-/Dr.-Carl-Dörken-Stiftung aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass die Stiftung zum 30. Geburtstag am Wochenende auch den Feierschwerpunkt dort setzte.

 

Während die Ausstellung „Für eine lebendige Kultur“ bereits seit September zu sehen ist, bereicherte der Nachwuchs die ausgestellten Werke der Stiftung der Künstler wie Bürkle, Hassinger und Vombeck. Die Kinder der KiTa Westende malten Bilder nach dem Vorbild Hundertwasser.

 

Am Samstagabend gab es dann den ersten Höhepunkt des Festwochenendes. Der vielfach ausgezeichnete österreichische Schauspieler Fritz Karl las aus dem Buch „Kleine Lügen. Die besten Storys aus: Du hörst mir ja doch nie zu...“ von Luis Fernando Verissimo. Die darin enthaltenen Kurzgeschichten brachte Karl teils so charmant wie amüsant rüber, dass das Publikum einen kurzweiligen Abend verlebte. Nicht zuletzt auch durch die musikalische Unterstützung des Duos Tango de Salòn, das seinerseits den Abend auflockerte.

 

Einmaliges Konzert

Dass die Musikreihen der Dörken-Stiftung immer ein musikalischer Hochgenuss sind, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch ein solches Konzert wie es gestern Morgen und Abend gab, ist wahrscheinlich einmalig und ein besonderes Schmankerl zum Geburtstag. Jeweils eine halbe Stunde spielten Jazzer, Weltmusiker und Klassik-Stipendiaten der Stiftung. Eine Herausforderung nicht nur für die Musiker und die Stiftung, sondern auch für Besucher. Eigentlich entscheiden die sich schließlich vor dem Besuch eines Konzertes für eine Musikrichtung.

 

Gestern wurde ihnen wesentlich mehr geboten. „Viel entscheidender ist, mit offenem Sinn heranzugehen - dann haben alle Musiker eine viel größere Chance, ihre Musik zu vermitteln statt auf Menschen zu treffen, die längst Ihre Entscheidung getroffen haben“, so Jazz-Posaunist Nils Landgren. Dieses Wagnis gingen die Zuhörer sehr gerne ein, insbesondere da die Musiker auf der Bühne ein wirklich hervorragendes Programm boten.

 

Gespräche über Musik

Beteiligt waren Klassik-Stipendiaten der Stiftung: Konstantin Niklas Reinfeld (Mundharmonika) und Seif El Din Sherif (Klavier). Jazz von der Gruppe „NOW“ mit Angelika Niescier (Saxofon), Simone Zanchini (Akkordeon) und Stefano Senni (Bass). Die „Meister von Morgen“ und „Best of NRW“ aus der Rubrik Klassik mit Sergey Dogadin ( Violine) und Gleb Koroleff ( Klavier) sowie die „Meister aus aller Welt“ mit „The Henry Girls“ Karen, Lorna and Joleen McLaughlin aus Irland.

Wie immer hatte das Publikum vor und nach dem Konzert sowie während der Umbaupausen Gelegenheit, sich mit den Künstlern über die Musik zu unterhalten. Der Applaus am Ende eines jeden Abschnitts bestätigte, dass das Experiment die verschiedenen Stile in einem Konzert unter einen Hut zu bringen sehr geglückt war. Vielleicht gibt es eine wünschenswerte Wiederholung?

 

Info: Sat­zung wurde ein Jahr vor­her un­ter­schrie­ben

 

Die Grün­dungs­sat­zung der Stif­tung wurde be­reits 1987 von Wer­ner Ri­chard un­ter­schrie­ben. Er über­trug einen Teil sei­nes Ver­mö­gens hin­ein, um mit der Stif­tung an sei­nen Schwie­ger­va­ter Dr. Carl Dör­ken zu er­in­nern. Wer­ner Ri­chard selbst er­leb­te die staat­li­che An­er­ken­nung der Stif­tung wegen sei­nes plötz­li­chen Todes Ende 1987 nicht.

 

Yvonne Held