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Ein letzter Rundgang durch den Skulpturenpark RUHR

Ein letzter Rundgang durch den Skulpturenpark RUHR

Aus der Veranstaltungsreihe:
Veranstaltungsbeginn:

Finissage mit Künstlergespräch am 27. September 2026

Noch einmal Kunst entdecken, mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen und den Skulpturenpark mit Blick auf den Harkortsee erleben: Am Sonntag, 27. September 2026, laden wir um 15 Uhr zur Finissage der diesjährigen Ausstellung im Skulpturenpark RUHR ein.

Seit Ende Juni präsentieren wir dort Arbeiten von fünf Künstlerinnen und Künstlern. Bereits zum dritten Mal wurde die weitläufige Gartenlandschaft an der Wetterstraße zum Ausstellungsraum für zeitgenössische Bildhauerkunst. Plastiken und Installationen treten dabei nicht nur miteinander, sondern auch mit der umgebenden Natur und dem besonderen Ort zwischen Harkort- und Hengsteysee in einen Dialog.

Die von Georg Elben kuratierte Ausstellung vereint sehr unterschiedliche künstlerische Positionen. Birte Bosse ist mit Arbeiten aus zwei Werkserien vertreten: Leuchtend farbige, aus Aluminium geschnittene Aufsteller erinnern an abstrahierte Comicfiguren, während ihre zeichnungsartigen Konstellationen aus Eisenstäben eine filigrane Verbindung zwischen Zeichnung und Skulptur herstellen.

Dagmar Dörken Vogt greift mit ihren Bronzeskulpturen der Serie „Es wird einmal“ Motive aus den Märchen der Brüder Grimm auf. Zwischen vertrauter Erinnerung und neuer Interpretation führen ihre Arbeiten zurück in Geschichten und Bilderwelten, die viele Menschen seit ihrer Kindheit begleiten.

Die weitgehend abstrakten Plastiken der Düsseldorfer Künstlerin Claudia Mann folgen in ihrer Entstehung den klassischen Regeln des Bronzegusses. Ihre körperhaft wirkenden Arbeiten sind als Gegenüber zum Betrachter konzipiert – präsent und zugleich ohne Kopf und individuelle Identität.

Mit „Square Tubes (Looping)“ setzt Thomas Rentmeister einen weithin sichtbaren Akzent im Park. Die monumentale Skulptur aus verzinkten Lüftungskanälen verbindet industrielles Material mit bildhauerischem Eingriff. 

Michael Sailstorfer wiederum verwandelt Alltägliches ins Unerwartete und Absurde. Seine grauen Glühbirnen aus Beton fügen sich auf den ersten Blick beinahe selbstverständlich in die Gartenlandschaft ein – und irritieren gerade dadurch die gewohnte Wahrnehmung.

Seit der Vernissage am 27. Juni nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Skulpturenpark zu erkunden. Gerade das Zusammenspiel der unterschiedlichen künstlerischen Positionen mit Bäumen, Wiesen, Wegen und wechselnden Lichtverhältnissen macht dabei einen besonderen Reiz der Ausstellung aus: Die Werke verändern ihre Wirkung mit der Umgebung und lassen sich bei jedem Rundgang neu entdecken.

Zum Abschluss der diesjährigen Saison sind die beteiligten Künstlerinnen und Künstler noch einmal eingeladen, persönlich vor Ort zu sein. Kurator Georg Elben wird durch die Ausstellung führen und Einblicke in die gezeigten Arbeiten und ihre Zusammenstellung geben. Im anschließenden Künstlergespräch besteht für die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und unmittelbar mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Mit der Finissage endet zugleich die dritte Ausstellung des Skulpturenpark RUHR, nicht aber das Projekt selbst. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 wird sich der Skulpturenpark RUHR in einem etwas anderen Format zeigen und zwar mit der Ausstellung im Koepchenwerk am Hengsteysee.

Die Finissage findet am Sonntag, 27. September 2026, um 15 Uhr statt. Der Skulpturenpark ist an diesem Tag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.